Der ewige Tanz


Es war einmal ein Tänzer, der tanzte immer und überall.
Wenn er einmal nicht tanzte kamen seine Freunde und
Verwandten und fragten, ob er krank sei und ob es ihm
gut ginge. Eines Tages als der Tänzer wieder tanzte
hörte er Stimmen, die sagten, das er gefälligst
aufhören solle zu tanzen, denn tanzen ist dumm. Doch
der Tänzer tanzte weiter und hörte gar nicht darauf und
tanzte weiter. Da kamen die Sprecher und brachen ihm
beide Beine und sorgten so dafür, das der Tänzer nicht
mehr tanzen konnte. Er kam ins Krankenhaus doch er
fühlte keine Schmerzen, er fühlte nur Trauer, Trauer zu
wissen, daß er nie mehr tanzen kann wie früher. Also
schrieb er einen Brief, indem er aufschrieb was
passiert war und die Personen beschrieb, die ihm das
angetan haben. Sein letzter Satz war: ,,Vergesst nie
was es heißt zu tanzen, sich frei zu fühlen und voller
Freude, doch ich habe meinen letzten Tanz getanzt, doch
ich hoffe das ihr noch weiter tanzen werdet bis das
letzte Lied erklingt, das euren Beinen Bewegung
schenkt." Er faltete diesen Brief und schrieb
darauf: ,,An die ganze Welt" Er legte diesen Brief
neben sich hin und folgte dem Licht und als er in das
Licht trat hörte er ein Lied, ein Lied, das seine Beine
in Bewegung setzten sollte für einen Tanz der
Ewigkeit.
Der Brief wurde von Freunden, Verwandten und anderen
Leuten gelesen, die sich zusammen taten und die
Schuldigen für seinen Tod suchten. Sie fanden sie und
sie tanzten vor ihnen tagelang bis die Übeltäter
verrückt wurden und in ein Pflegeheim mussten. Dort
verbrachten sie die restliche Zeit ihres Lebens mit der
Angst vor Musik und Tanz. Kein Tag ihres Lebens war
mehr mit Fröhlichkeit versehen und jede Nacht erschien
ihnen der Tänzer im Traum und er tanzte seinen
unendlichen Tanz.
Als sie dann starben standen sie vor diesem Licht und
schauten hinein. Sie sahen den Tänzer wie er tanzte und
einer ihrer ging auf durch das Licht zu dem Tänzer,
gesellte sich zu ihm und tanzte mit ihm. Der Tänzer
lächelte ihm zu und winkte die anderen zu sich, die
alle kamen außer einer. Dieser Eine ging in die andere
Richtung in die Dunkelheit und war alleine für alle
Ewigkeit.
Und die Moral von der Geschicht´,
vergesse ja das Tanzen nicht.
Akzeptiere andere und vergebe,
sonst ist dunkel dein ganzes Leben.

Tanz, tanz, tanz – vor allem aus der Reihe.
Autor unbekannt

 

 

 

zurück                        Home